Wir bringen Ruhe und Ordnung in Ihren Alltag.

Hat Ihre Tochter Mühe, die Hausaufgaben zu erledigen? Hört Ihr Sohn nicht mehr auf Sie? Haben Sie häufig Konflikte mit Ihren Kindern? Fühlen Sie sich im Familienalltag kraftlos und überfordert? Verlieren Sie manchmal die Kontrolle? Ganz egal, was auf Sie und Ihre Familie zutrifft: Bei SORA Rötel sind Sie an der richtigen Adresse. Wir bieten belasteten Eltern verschiedene Unterstützungsangebote an – und konzentrieren uns dabei stets auf die Gewährleistung des Kindeswohls.

Die links aufgeführten Fragen haben Sie sich vielleicht auch schon gestellt. Ein Klick zeigt Ihnen die Antworten – und die wichtigsten Angebote von SORA Rötel. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Damit wir gemeinsam herausfinden, wie wir Sie und Ihre Familie unterstützen können.

Was ist das Ziel einer Familienbegleitung?

Ziel einer sozialpädagogischen Familienbegleitung (SPF) ist es, Ruhe und Ordnung in Ihren Alltag zu bringen. Gemeinsam versuchen wir, Konfliktsituationen und Überforderungen zu entschärfen und die Eigenkräfte und Entwicklungsbedingungen der Familienmitglieder zu stärken. Im Vordergrund steht dabei stets das sogenannte Kindeswohl: Wir wollen sicherstellen, dass es einem Kind in seinem Umfeld so gut geht, dass es sich entwickeln kann.

Wie läuft eine Familienbegleitung ab?

Der konkrete Unterstützungsbedarf wird von SORA Rötel gemeinsam mit der zuweisenden Fachstelle (Kinder- und Jugendhilfezentrum, Sozialzentrum usw.) abgeklärt. Im Rahmen eines Erstgesprächs lernen Sie Ihre SPF-Fachperson kennen und können gemeinsam mit der Teamleitung bei SORA Rötel Ihre Veränderungswünsche besprechen. Für eine möglichst wirkungsvolle Hilfe stehen je nach Ausgangslage verschiedene Leistungen zur Verfügung. Unsere Arbeit orientiert sich am Willen, an den Bedürfnissen und an den Stärken Ihrer Familie und berücksichtigt Ihre individuellen Möglichkeiten für Veränderungsprozesse. Die eigentliche Intervention erfolgt im Familienalltag – Ihre SPF-Fachperson kommt also regelmässig zu Ihnen nach Hause. Alle SPF-Fachpersonen von SORA Rötel verfügen über eine Ausbildung im sozialen, psychologischen oder heilpädagogischen Bereich und unterstehen der Schweigepflicht. Gespräche mit Personen und Institutionen in Ihrem Umfeld (Schule, medizinische Fachpersonen, Betreuungspersonen usw.) werden nur mit Ihrer Einwilligung geführt.

Wie lange dauert das?

Die Dauer einer Familienbegleitung kann je nach Situation stark variieren – von sechs Monaten (Minimum) bis zu zwei Jahren. Im Rahmen jeder SPF finden alle drei bis vier Monate Standortgespräche statt. Dabei wird geklärt, ob und wie die Familienbegleitung weitergeführt wird. Der Verlauf jeder Begleitung wird mit Berichten und Protokollen dokumentiert, die auch Sie erhalten. Sind die zu Beginn vereinbarten Ziele erreicht, kann die SPF abgeschlossen werden.

Was ist die Abklärung des Kindeswohls?

Bei Verdacht auf Gefährdung des Kindeswohls verfügen die Behörden eine Abklärung der Lebensumstände. Dabei wird insbesondere untersucht, ob das betroffene Kind genügend Schutz, Sicherheit und Geborgenheit erhält und ob seine Entwicklung genügend gefördert wird. Eine (Intensiv-)Abklärung des Kindeswohls dauert zwischen acht und zwölf Wochen und wird von einer SPF-Fachperson durchgeführt.

Was kostet das?

Sämtliche Leistungen einer Familienbegleitung sind kostenlos, sofern der Kanton Zürich eine Kostenübernahmegarantie gesprochen hat.
Die Kosten für eine Abklärung des Kindeswohls werden Ihnen je nach Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) verrechnet.

Wer beantwortet unsere Fragen?

Bevor Sie bei SORA Rötel eine Familienbegleitung in Anspruch nehmen, können Sie sich an die Co-Leitung oder an die Teamleitungen wenden. Während der Begleitung stehen Ihnen Ihre SPF-Fachperson und die verantwortliche Teamleitung zur Verfügung.

Wie gehen wir miteinander um?

Wir arbeiten respektvoll, achtsam und professionell mit Familien und Jugendlichen. Grenzen sind uns wichtig. Wir achten auf ein gutes Mass von Nähe und Distanz und sorgen für die Sicherheit aller. Wenn Ihnen unser Verhalten verletzend oder grenzüberschreitend erscheint, melden Sie sich bitte bei unserer unabhängigen Meldestelle

Die nachfolgenden Fragen und Antworten zeigen auf, wie wir miteinander umgehen wollen:

Warum gibt es Regeln für die Zusammenarbeit?

Wir möchten, dass sich alle Familienmitglieder und Jugendlichen sicher und respektiert fühlen. Damit die Zusammenarbeit gut klappt, halten sich alle Mitarbeitenden an feste Grundsätze.

Wie sprechen wir miteinander?

Wir sprechen freundlich, respektvoll und wertschätzend. Wir verwenden keine verletzende oder unangemessene Sprache. In der Regel bleiben wir beim Sie. Mit Jugendlichen kann manchmal ein Du sinnvoll sein, das wird vorher geklärt.

Gibt es Regeln für Körperkontakt?

Ja. Körperkontakt geht niemals von Mitarbeitenden aus. Wir beenden ihn, wenn er unangemessen wird. Berührungen im Intim-, Brust- oder Gesässbereich sowie Küsse sind nicht erlaubt. Umarmungen oder Raufspiele vermeiden wir.

Warum ist das so?

Damit sich alle sicher fühlen und Grenzen geschützt werden.

Private Grenzen

Mitarbeitende geben keine privaten Telefonnummern oder Social-Media-Kontakte weiter. Es gibt keinen privaten Kontakt ausserhalb der Arbeit. Nach Abschluss der Zusammenarbeit endet der Kontakt vollständig.

Besuche zu Hause

Wir betreten Wohnungen nur auf Einladung. Bei SPF-Einsätzen sind wir nur mit Kindern alleine, wenn dies vereinbart wurde oder eine Notsituation besteht. Betten werden nicht als Sitzmöbel genutzt.

Fotos & Datenschutz

Wir fotografieren oder filmen nicht mit privaten Geräten und geben keine Bilder weiter. Persönliche Daten werden streng vertraulich behandelt.

Eins-zu-eins-Situationen

Türen bleiben offen oder einen Spalt geöffnet. Situationen werden von der Fachperson schriftlich dokumentiert. Autofahrten sind nur möglich, wenn sie sinnvoll und abgesprochen sind.

Unterstützung im Alltag

Pflegehandlungen (z. B. Säuglingspflege) erfolgen nur, wenn sie Teil des Auftrags sind – und möglichst in Anwesenheit der Eltern.

Alkohol & Suchtmittel

Während Einsätzen konsumieren wir keinen Alkohol und keine illegalen Substanzen.

Notfälle

Bei Gefährdung rufen wir sofort Polizei, Rettungsdienst oder Notfallpsychiatrie, um alle Beteiligten zu schützen.

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